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Stories of Japan

My year abroad in Tokyo

Endlich passend zu meinem Eintrag über Miyajima, schreibe ich heute über den Tag in Hiroshima. Hiroshima sollte allen eigentlich bekannt sein. Atombombe – 6. August 1945 – unzählige Tote und Zerstörung zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Hiroshima und Nagasaki. IMG_4015
Ich war endlich in Hiroshima, weil ich mich persönlich sehr für die Literatur zu den Atombombenopfer interessiere, gerade über Zeitzeugenberichte und ähnliches. Das ich dort hinfahre, auch wenn es von Tokyo ganz schön weit ist und wir 14 Stunden in einem Nachtbus dafür saßen, stand ganz weit oben auf meiner Liste und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Der erste Punkt auf der Liste war das Friedensmuseum Hiroshima (広島平和記念資料館) und alles angrenzend passend zum Thema Atombombe. Das Museum war unglaublich traurig. All die Informationen und Bilder, die man dort gesehen hat, haben mich sehr getroffen. Nicht nur einmal musste ich meine Tränen wegwischen, weil es mich so berührt hatte und vielen der Besucher ging es ähnlich. IMG_4016

Das Friedensmuseum liegt gleichzeitig auch im Friedenspark (広島平和記念公園), indem es mehrere Sachen zu sehen gibt. Mein Highlight ist das Kinderdenkmal (原爆の子の像), das vor allem in Gedanken an Sasaki Sadako (佐々木貞子) errichtet wurde. Drum herum gibt es Häuser mit Origami-Kranichen (折鶴), ganz passend zur Legende. IMG_4028Sadako war zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfes 2,5 Jahre alt und war scheinbar unversehrt davon gekommen. 11 Jahre später, kollabierte sie jedoch und Leukämie wurde bei ihr festgestellt. Ihr ging es rapide schlechter und 14 Monate später starb sie. Ihre beste Freundin hatte ihre die Legende von den 1000-Kranichen (千羽鶴) erzählt. Diese besagte, dass wenn man 1000 Kraniche falten würde, einem ein Wunsch von den Göttern erfüllt werden würde. Man sagt, dass Sadako rund 1300 Kraniche bis zu ihrem Tod gebastelt habe.

Ein weiteres tolles Monument ist die Friedensglocke (平和の鐘). Jedes läuten der Glocke zeigt einen weiteren Menschen, der für Frieden und Ruhe ist. Der Klang und der Gedanke waren wirklich beeindruckend.

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Das letzte Konstrukt ist das Friedensdenkmal, auch Atombombenkuppel (原爆ドーム), dass, obwohl es 140m vom Ground Zero entfernt ist, doch noch in gewissen Stücken dasteht. 1966 wurde es von UNESCO auch zum Weltkulturerbe erklärt.

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In dem Park gibt es selbst noch mehrere weitere Dinge. Das riesige Kenotaph (慰霊碑), ein sogenanntes Scheingrab, dass zum Gedenken an die Opfer gebaut wurde. Oder die ewige Flamme, die solange brennen wird, bis es keine Atombomben mehr auf der Welt gibt. Außerdem auch ein Ehrenmal der koreanischen Opfer, die als Arbeit in Japan missbraucht wurde und ebenfalls durch den Atombombenabwurf ums Leben kamen.

Ich lege es wirklich allen sehr zu Herzen, dass ihr, falls ihr nach Japan gehen solltet, Hiroshima ganz weit oben auf die Liste setzt. Es ist unglaublich schön dort und zeigt einfach viel. Ich werde noch einen zweiten Part zu dem Rest, den ich in Hiroshima angeschaut habe, machen.

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Heute mach ich es mir mal wieder einfach und zeig ein bisschen was an dem Essen, was ich hier so esse oder koche. Alles darunter natürlich vegetarisch und teilweise sogar vegan. Mittlerweile habe ich mich ja ganz gut eingelebt und komme deshalb besser zurecht. Ich kenne Restaurants, in denen ich ohne Probleme essen kann und habe auch meist bessere Ideen, was ich hier kochen kann und was ich so mit den japanischen Zutaten machen soll. Es gibt jetzt schon so einige Dinge, an die ich mich gewöhnt habe und die ich definitiv vermissen werde. Besonders natürlich all die Sachen mit Matcha (抹茶), die ich hier essen kann. Ich liebe dieses Zeug. Aber lassen wir mal die Bilder hier sprechen.

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Super leckeres indisches, vegetarisches Curry mit Käse-Naan und Basmati-Reis. Dazu einen leckeren Mango-Lassi. Ich habe ja in Japan die Liebe zum Curry entwickelt. Sowohl indisches, als auch japanisches.

IMG_3797 Eine sehr typische, japanische Süßspeise in Fischform. Nennt sich taiyaki (鯛焼き) und der hier, war perfekt zur Kirschblütenzeit, mit Sakura-Cream gefüllt. Habe es auch einmal gefüllt mit Süßkartoffel gegessen und am typischsten ist das wohl mit anko (あんこ), roter Bohnenpaste.

Das nächste Essen habe ich in einem

IMG_0983vegetarischen/veganen Café namens Pure Café in Omotesando (表参道) gegessen. Das hier ist ein Mittagsmenü. Sandwich, mit Salat, veganer Tempura und einer Art von Tomaten-Gemüse-Suppe und ein Orangensaft. Auf der Seite gab es noch ein Stück vom veganen Brownie. Ich liebe, liebe, liebe dieses Café.

IMG_2112Und zur netten Abwechselung mal wieder etwas süßes. Dieses Mal schön aus Korea, aber in Osaka (大阪), in Namba (難波) gegessen. Das Café ist ein Dessert Café und heißt ame no hana (雨の花) und dort kann man vor allem das berühmte shaved Ice aus Korea ist. Auf dem Bild sieht man meines mit Schokoladeneis und Oreostückchen, während meine Freundin eines mit Sojapulver hatte. Super lecker!

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Das hier war ein wahres Schmuckstück. Es war unglaublich. In der Tokyo Station gibt es ein vegetarisches/veganes Ramen-Restaurant namens T’s Tantan (tsたんたん). Auf dem Bild sieht man scharfes Ramen (ラメーン) mit Spinat und rechts gibt es karaage (から揚げ) auf Reis.

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Den Ausflug zum Essen beende ich mit Matcha. Hier gibt es eine richtig leckere Matcharolle aus einem super süßen kleinen Café in Kyoto, dessen Namen ich leider vergessen habe. Die Rolle war wirklich unglaublich leicht und fluffig.

Ich hoffe, euch hat mein Essen gefallen!

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Wenn man Tempel und Schreine und ganz viel Kultur sehen will, geht man in Japan ja definitiv in den Kansai und besucht, beispielsweise, Kyoto (京都) und Osaka (大阪). In Tokyo (東京) bekommt man ja nicht ganz so viel Kultur sehen, aber es gibt ein bisschen was. Der beliebteste Ort ist dann wohl Asakusa.

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In Asakusa ist der bedeutendste buddhistische Tempel in Tokyo, der Sensô-ji (浅草寺). Man durchschreitet erst das große Tor, das Hôzômon (宝蔵門), und man gelangt daraufhin auf der Nakamise-dôri (なかみせ通り), eine beliebte Straße um Souvenirs einzukaufen und Kleinigkeiten zu essen. Dort gibt es auch wieder eine fünfstöckige Pagode und die üblichen Dinge, wie kleinere Buddha-Statuen, ein kleiner Garten mit ner alten Brücke und wieder ein kleiner Platz, bei dem man seinen Mund und seine Hände reinigen kann, bevor man den Tempel beschreitet. IMG_8998

Danach kann man noch die Seitenstraßen erkunden und dort gibt es auch ne kleine Straße voll mit 12 kleinen japanischen Marderhunden-Statuen (tanuki – 狸通り), die alle jeweils für etwas anderes stehen, wie Liebe, Hochzeit, Glück, Wissen und ähnliches.

Vom Sensô-ji kann man auch den Tokyo Skytree (東京スカイツリー) sehen, der Nachts besonders toll erleuchtet wird. Ich bin dann auch direkt von dort zum Skytree gelaufen, da man auch in den 634-Meter hohen Fernseh- und Rundfunksendeturm rein kann, was ich leider am Ende doch nicht gemacht habe, aber selbst davor zu stehen ist wirklich unglaublich.

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Bei meinem ersten Mal in Asakusa waren wir noch in einem kleinen Laden und haben Monja (もんじゃ) und Okonomiyaki (お好み焼き) auf einem Grill selbst zubereitet und gegessen.

IMG_4365Eine weitere meiner Reisen hat mich auch bereits drei Mal nach Kyoto (京都) geführt. Kyoto ist die Stadt, wenn man nach der japanischen Kultur sucht. Dort stolpert man von einem Tempel oder Schrein in den nächsten und noch dazu gibt es dort Gion (祇園), die Stadt für Geisha (芸者). Ich persönlich bin ja absolut begeistert von Kyoto und mein Lieblingstempel steht auch in Kyoto. Heute berichte ich aber von einem kleinen Ausflug, der ungefähr 30 Minuten vom Bahnhof entfernt ist und was man unbedingt als aller erstes am Tag machen sollte.

Arashiyama ist ein kleiner Teil, der sehr viel schöne Natur hat. Darunter natürlich der Berg Arashi – wie es der Name bereits impliziert -, aber auch die „Moon Crossing Bridge“ (渡月橋) und ist ein beliebter Ort zur Zeiten der Kirschblüten – Sakura – (桜), IMG_4346die ich ja dieses Jahr das aller erste Mal mit erlebt habe. Es war schon immer ein Traum von mir die Kirschblüten in Japan zu sehen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich die Sakura-Zeit den roten Herbstbäumen bevorzuge. Auf jeden Fall bin ich von beiden Zeiten in Japan sehr begeistert.

Der erste Stop waren erstmals ein Garten voller Kirschblütenbäume und danach ging es über die Brücke und weiter zum Bambus Wald (竹林), den ich auch schon immer sehen wollte. Danach stolperte man nach dem Bambus-Wals quasi in den nächsten Tempel, de, Tenryû-ji (天龍寺), der zusammen mit anderen Gebäuden in Kyoto von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Danach lief man zurück durch die kleine Altstadt direkt am Katsura-Fluss (桂川) und wieder über die Brücke.IMG_4372

Die letzte Stelle in Arashiyama war dann der Iwatayama Affen-Park (嵐山モンキーパーク), den man erst einmal etwas erklimmen musste und oben angekommen hatte man dann nicht nur eine unglaublich schöne Aussicht, sondern auch freilebende japanische Affen, die überall rumsaßen. Dort gab es dann auch ein kleines Gebäude, in das man rein konnte und man war dann quasi von Gitter umgeben. Von dort aus konnte man dann die Affen außerhalb füttern. Die hingen dann außen am Gitter und haben ihre Hände nach einem ausgestreckt. IMG_4405

Mal wieder ein kleines Highlight meines Jahres in Japan. Ich kann mich kaum entscheiden, wo ich es am liebsten mag. Aber es ist definitiv wieder eine Empfehlung, die ich wärmstens geben kann, wenn man in Kyoto ist. Man braucht so ungefähr 3-4 Stunden für alles und man sollt möglichst früh gehen. IMG_4398

Am Ende der Ferien hat meine beste Freundin aus Deutschland mich für etwas mehr als zwei Wochen in Japan besucht, weshalb ich etwas verhindert war und jetzt erst wieder schreibe. Ich habe dann natürlich versucht ihr so vieles wie möglich zu zeigen. Eine unserer Reisen führte uns dann nach Hiroshima (広島) und von dort aus zu einem kleinen Tagestrip auf die wunderschöne Insel Miyajima. IMG_4154

Von Hiroshima Bay fährt man mit der Fähre eine kurze, vielleicht 10-Minütige, Fahrt.IMG_4194 Allein die Fahrt dort rüber hat bereits wunderschön angefangen. Von der Fähre aus konnte man ein riesen Torii (鳥居) gesehen, dass, je nachdem wie das Wasser steht, unterschiedlich groß zu sehen ist.
Das Torii selbst gehört zum Itsukushima-Schrein (厳島神社), den wir dann direkt darauf besucht haben. Auf der Insel selbst angekommen, wurden wir erst einmal von Rehen besucht. Nicht so viele wie in Nara, aber definitiv genauso auf Essen aus. Der Itsukushima-Schrein selbst wurde auf Pfeilern gebaut, da es so nah am Wasser ist. Hinzu kommt, dass sowohl der Schrein, als auch das Torii von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. IMG_4158

Außerdem sind wir ein wenig den Berg hochgewandert und haben bei einer unglaublich tollen Aussicht eine Pause gemacht und etwas gegessen. Wir hatten sehr viel Glück, dass die zwei Tage das Wetter so unglaublich gut mitgespielt hat. IMG_4255

Nach der Pause sind wir dann noch zum Daisho-In Tempel (大聖院), der besonders berühmt für seine vielen Buddhas ist und seine ‚prayer wheels‘, die man beim vorbeigehen anstößt. Und daraufhin dann noch zur 5-stöckigen Pagode (仏塔), die unglaublich beeindruckend war.

Ich rate jedem, der auch nur irgendwie in die Nähe von Hiroshima kommt, sich einen Tag für Miyajima einzuplanen. Es ist unglaublich schön dort und kulturell ist es einfach wirklich toll. Man kommt vom Stadttrubel weg und genießt einfach ein wenig Kultur, Meeresluft und Ruhe. Und wenn man Fisch isst, ist es natürlich nur umso perfekter. IMG_4195

Am Abend haben wir dann in Hiroshima noch einmal Hiroshima-Style Okonomiyaki (広島風お好み焼き) gegessen, dass man sogar vegetarisch und vegan bestellen konnte. Hiroshima-Style Okonomiyaki wird, anders wie in Osaka, nicht mit Kohl sondern mit Soba oder Udon gemacht. Unglaublich lecker! IMG_4303

 

IMG_1423So. Lasst mich euch mal was besonders japanisches zeigen. Japaner mögen es ja Tiere und ausgefallenes ganz gerne. Was sagt man denn dazu, Café zu eröffnen, in denen man Tiere streicheln und anschauen kann?
IMG_9561Solche Tier-Café gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Beispielsweise Katzen oder Hasen oder sogar Reptilien. Ein Café, dass man wirklich sehr, sehr oft findet, ist ein Eulen-Café. Besonders in Ikebukuro und Akihabara gibt es viele davon. Freunde von mir wollten da unbedingt hingehen, also bin ich mitgegangen. Man zahlt ne gewisse Summe für eine Stunde mit den Tieren und bekommt dazu ein Getränk. Daraufhin ist man in einem Zimmer mit anderen Leuten und um dich herum sich Eulen. Richtig, echte Eulen. Eulen, die noch nie frei fliegen durften. Die dafür gezüchtet wurden für immer in dem Zimmer zu sein und wie Haustiere behandelt werden. Jede dieser Eulen ist an seiner Kralle festgebunden und hat seinen festen Platz. Es gibt viele verschiedene Arten von Eulen und auch in allen Größen. Beispielsweise gab es auch eine riesige Schneeeule. Wie Hedwig! IMG_1375

Auf jeden Fall darf man diese Eulen streicheln und teilweise sogar auf dem Arm oder der Schulter haben. Eigentlich ein ganz nettes Erlebnis, aber nichts, was ich wiederholen werde. Die Art und Weise wie die Tiere gehalten werden ist nicht Artgerecht und ich bin der Meinung, dass ich dies nicht mit meinem Geld unterstützen sollte. Ich hab es mir einmal angeschaut und ich wäre dort die meiste Zeit fast in Tränen ausgebrochen.

Man bekommt die Tiere gegen ihren Willen auf den Arm gesetzt; Menschen dort sind bescheuert und Ärgern die Tiere so weit, dass sie nach einem Schnappen und Beißen und Japaner verstehen dann noch nicht einmal, dass die Eule dies nicht aus Spaß macht. Außerdem sehen sie alle sehr traurig und unglücklich aus. IMG_9576Muss ja auch anstrengend sein, mehrere Stunden am Tag nicht in Ruhe gelassen zu werden und nie wirklich richtig schlafen zu können..

Naja.. Ich zeige euch trotzdem Bilder und berichte einmal darüber. Es wird kein weiteres Mal vorkommen. Eigentlich hatte ich auch nicht gedacht, dass dieser Eintrag in diese Richtung gehen würde.

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IMG_0558Ein alter Eintrag, aber nichts desto trotz eine Erzählung über einen einzigartigen Tag. Ich war zuvor noch nie im Disney Land, weil das von mir aus doch etwas weiter ist und der Eintrag ja dann doch extrem teuer, aber hier in Tokyo habe ich das Disney Land und Disney Sea direkt vor meiner Tür. IMG_0583Da dachten wir also, gehen wir mal hin und leben ein wenig in unserer Kindheit. Und ich wurde nicht enttäuscht  – Disney Land ist magisch. Wir sind noch vor Weihnachten hingegangen, damit wir die besondere Once Upon A Time Show sehen konnten. Eine Lichter-Show projiziert auf das Schloss von Cinderella. Natürlich war im Disney Land hier alles auf Japanisch; es war anfangs etwas ungewohnt, aber es ging.IMG_0707 Es war alles so schön, dass mir das einfach egal war. Leider war es Samstags und es war extrem voll, sodass wir nicht alles machen konnten, was wir wollten und wir uns immer ewig anstellen mussten. Außerdem war es wirklich Arsch kalt. Meine Hände, Füße, alles ist an mir eingefroren. Vor Allem dann abends beim Warten auf die Show. Das große Feuerwerk wurde leider abgesagt, weil es wohl ein wenig zu windig war.

IMG_0690Mein Highlight des Disney Lands war wohl die 4D- Show von Star Wars und die Lichterparade und die Lichtershow. Aber im Grunde habe ich wirklich alles genossen. Wir haben im Alice in Wonderland inspirierten Restaurant für viel Geld gegessen und wir haben eine Bootsfahrt mit Jack Sparrow genossen. Außerdem waren wir in der Haunted Mansion, die extra weihnachtliche geschmückt wurde und wir sind eine Achterbahn gefahren, die meiner Meinung nach aber extrem langweilig war – egal. Ich hab IMG_0649Lilo und Stitch verkleidet mit Weihnachtshüten gesehen und bei der Parade waren noch viele, viele andere Filme vertreten.

Es was ein extrem kalter und voller Tag, aber er war wunderschön und es hat sich einfach jeder Yen dafür gelohnt. Ich werde auch noch das Disney Sea besuchen, da es da dann auch was von Ariel zu sehen gibt, worauf ich mich persönlich auch sehr freue. Ich bin ein sehr, sehr großer Disney-Fan und damit erfülle ich mir einfach ein paar kleine Träume. IMG_0812

 

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Seit ich in Japan bin, hab ich ja schon einige Orte besucht. Ich war nicht nur hier in Kanto unterwegs, sondern auch im Kansai. Darunter Osaka, Kyoto und Nara. Erstmal die drei wichtigen Städte. Auf Instagram poste ich ja fleißig, aber hier nicht so besonders. Aber das lässt sich nachholen. Denn jetzt habe ich offiziell frei. Gestern war mein letzter Tag im Semester. Alle Klausuren und Hausarbeiten sind geschrieben. Mein erstes Semester ist offiziell zu Ende. Das ging wirklich extrem schnell. Nichts desto trotz, jetzt erstmal ein Eintrag zu Nara. IMG_2210

In Nara war ich nur einen Tag, aber das reicht um die wichtigsten Punkte zu besichtigen und dann in Ruhe abends wieder heimzufahren. Nara ist ja eine sehr, sehr geschichtlich und kulturell starke Stadt. Das wichtigste darunter ist wohl der große Buddha im Todaiji und wohl die vielen, viele Rehe in der Stadt. Ich muss sagen, dass Nara doch sehr, sehr ländlich ist. Da ich in Tokyo lebe, bin ich doch recht vom Stadtleben verwöhnt. IMG_2225Nichts desto trotz, hat mir Nara sehr gefallen. Ich bin ein großer Fan von Schreinen und Tempeln und am besten finde ich, dass ich die Dinge, über die ich schon so viel in meinen zwei Jahren im Japanologie-Studium gehört habe, jetzt auch wirklich sehen kann. Irgendwie gibt mir das immer ein richtig, richtig tolles Gefühl. Am besten fand ich natürlich den Buddha und der Todaiji, in welchem er steht. Die Rehe davor sich natürlich auch sehr süß, aber sehr, sehr böse. Die verfolgen einen und beißen und stoßen einen, wenn man sie nicht schnell genug füttert.

An diesem Tag war ich auch noch am Kôfukuji mit der wohl besten Pagode, die ich bis jetzt gesehen habe und auch am Kasuga-Taisha. IMG_2265Abends, da ich mit dem Nachtbus heimgefahren bin und dann bis 22 Uhr oder so warten musste, bin ich allgemein noch durch die Innenstadt gelaufen und hab mir dann die Stadt in der Nacht angeschaut und die wichtigsten Städte besucht. Irgendwann wurde es aber zu kalt und ich hab im Bahnhof auf meinen Bus gewartet, mit leckeren Matcha-Schokowaffeln und Sushi. IMG_2145

IMG_1052Ein frohes neues Jahr, nachträglich. Es ist mal wieder ne Weile her, aber was soll man schon machen, wenn man in Japan ist? Die Zeit verfliegt und es ist fast schon Februar und mein erstes Semester an der Tokyo Gakugei Daigaku ist fast vorbei.

Ich mache Kurz-Trips und lerne gerade viel. Deshalb bin ich hier auch so selten. Aber ich dachte, ich mache mal einen Nachtrag von Weihnachten und Silvester.
In Japan ist Weihnachten ja kein Feiertag. Das heißt, ich hatte an Weihnachten Uni! Das war eine wirklich komplett neue Erfahrung und nichts, was ich unbedingt wiederholenIMG_0976 möchte. Abends haben wir aber mit Freunden gekocht. Das war wirklich schön. Wir haben Hot Pot gemacht, eine chinesische Art von Fondue, dazu gab es jede Menge Glühwein und als Nachtisch auch noch einen Christstollen, den eine Freundin in Tachikawa gefunden hat. Ein sehr teures, aber leckeres Ding und es fühlte sich ein wenig wie Heimat an. Der 24. ging bei uns doch relativ lang, aber am 25. haben wir gerade so weitergefeiert. Erst haben wir die Reste verkocht, dieses Mal Yakisoba mit leckerem Gemüse. IMG_0973Und abends sind wir in den neuen Star Wars Film! Natürlich auf Englisch. Auf japanisch könnte ich mir das nicht antun. Und abends ging es dann ganz traditionell ins Karaoke. Wir machen das jetzt viel seltener als am Anfang, aber das ist auch gut so. Und am 26.? Ich glaube, da haben wir alle unseren Rausch ausgeschlafen und uns endlich mal ausgeruht. Es ist zu lang her, um mich richtig daran zu erinnern.

IMG_1020Dann hatten wir auf jeden Fall ne Woche frei und Silvester kam. Silvester ist in Japan auch anders. Es ist hier nicht erlaubt, persönliche Feuerwerke zu machen. Also hab ich mich darauf eingestellt, dass ich keines sehen werde, was auch in Ordnung gewesen wäre. Eine Freundin hat dann aber von einem in Yokohama erzählt, wo wir dann auch hingegangen sind. Dort haben wir in China Town taiwanesisch gegessen und sind dann zum großen Riesenrad, der Cosmo Clock 21. An die grenzt auch so ein kleiner ParkIMG_1045 mit Achterbahnen. Das Riesenrad und eine der Achterbahnen sind wir auch gefahren. Danach sind wir zum Feuerwerk, dass unglaublich schlecht und mini und kurz war. Das war eine richtige Enttäuschung und danach sind wir noch in ein Arcade, haben dann was zu Essen gesucht und sind dann noch ne Stunde bowlen gewesen. Zum ersten Sonnenaufgang des Jahres sind wir dann nach Hause gefahren und alle sind schlafen.

In Japan ist es dann auch noch Tradition an den ersten Tagen zum Schrein zu gehen und für Glück oder ähnliches zu machen. Die nennt man Hatsumôde. Das haben wir dann noch abends in Harajuku beim Meiji-Schrein gemacht. IMG_1177

Das war mein erstes Weihnachten und Neujahr in Tokio. Wer weiß, wie viele noch folgen werden? Ich hab daraus auf jeden Fall gelernt, dass ich ein Feuerwerk zu Silvester brauche und das die Familie an Weihnachten doch irgendwie wichtig ist. Mit Freunden war das absolut nett, aber nicht alle drei Tage und nicht in Japan. Da kommt man einfach nicht in Weihnachtsstimmung.

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